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Projektoren

Visualisierung mit Beamern

Beamer sind in unserem Alltag zum "Standard" bei der Grossbildwiedergabe geworden. Ob Daten-, Video-, DVD- oder Fernsehsignal - die Technologie hat für alle Signalformen eine gute bis sehr gute Wiedergabequalität geschaffen. Ermöglicht wurde dies, in dem die Geräte bei immer kleineren Abmessungen ein mehr an Bildleistung - sprich Lichtleistung und Kontrastumfang generierten. So eignen sich heute schon Beamer in der 2,5kg Klasse zur "Bildversorgung" für Seminarräume.

Die weit verbreitetste Form des Beamereinsatzes ist "mobil" und die Nachfrage hiernach hat eine Unzahl verschiedener Geräte in Formen, Designgestaltungen und Leistungswerten hervorgebracht.

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Auf der anderen Seite haben installierte Beamer eine Reihe neuer Einsatzbereiche gefunden und deren Einsatz ist oft durch Sonderlösungen geprägt.

Verdeckter Einbau

So sehr der Beamer auch fester Bestandteil nahezu jeden Konferenzraumes geworden ist, so haben auch dort Lösungen Einzug gehalten, die sich dem Design und der Möblierungskonzept anpassen.

Hierzu gehört unter anderem auch der "verdeckte" Einbau des Beamers in Tischanlagen, abgehangenen Decken und als Rückprojektionslösung - ja sogar in abgehangenen Leuchtensystemen.

Oft wird hierbei zur Realisation auf die Verwendung von Spiegelsystemen zurückgegriffen, die es erst möglich machen, den Beamer nicht sichtbar in optischen Hauptachse anordnen zu müssen.

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So sind es beim Deckeneinbau des Beamers vorwiegend zwei Spiegel - einer in der Decke und einer auf einem öffenbaren Deckenelement angebracht - die diese Lösung ermöglichen. Vorteile dieser Lösung sind, der Beamer ist nicht sichtbar und somit auch nahezu nicht hörbar in der Deckeuntergebracht und er ist unsichtbar, wenn er nicht eingestzt wird, da die Deckenklappe dann elektromotorisch geschlossen werden kann. Ähnlich ist das Einsatzprinzip beim Einbau der Beamer in Tischanlagen und Sideboards. Auch hier tritt der Beamer erst in Erscheinung, wenn er eingesetzt wird. Hilfreich sind hierbei ausklappbare Spiegel oder ausfahrbare Kabinette.

Aufgrund von Technologieentwicklung erfreut sich der Beamer auch wieder der qualitativ besten Einbauvariante - der Rückprojektion. Diese Art des Einsatzes ist die "Königsdisziplin" für Projektoren, da hier die kontrastreichsten und qualitativ besten Wiedergabeergebnisse erzielt werden. Aber diese Variante blieb auf Grund Ihres hohen Platzbedarfes und der Tatsache, dass zwischen der Projektionsfläche und dem Beamer Dunkelheit herrschen musste, immer weniger Realisationen vorbehalten. Moderne Rückprojektionssysteme sind geschlossenen Module und haben eine äußerst geringe Einbautiefe im Verhältnis zur Bilddiagonale. Hier werden zwischenzeitlich Werte von nahezu 1:6 im Abbildungsverhältnis erreicht, d.h. bei 150cm Bilddiagonale werden nur noch ganze 26 cm Einbautiefe benötigt. Auf der anderen Seite hat die Entwicklung bei den Rückprojektionsmaterialien dazu geführt, dass Scheibensysteme verfügbar sind, die bei tageshellem Umgebungslicht- frei ohne Abdunkelung- für eine klare und kontrastreiche Rückprojektion einsetzbar sind. Diese Werkstoffentwicklung hat den Einsatz von Beamersystemen in nahezu jeder Umgebung möglich gemacht.

3-D Projektion

Die Darstellung von 3-dimensionalen Objekten/Bildern lässt sich mit verschiedenen Techniken realisieren. Zum Beispiel:

LCD-Monitor in einem Helm/Brille, welcher sequentiell geschaltet jeweils einen Signalkanal darstellt. Das menschliche Gehirn setzt aus diesen Informationen das räumliche Bild zusammen.

Die Signale der beiden Quellen (Kamera oder Computer, der die Teilbilder jeweils perspektivisch berechnet) werden über zwei Beamer, deren Bilder deckungsgleich projiziert werden, dargestellt. Durch horizontale und vertikale Polfilter vor den Beamerobjekten werden die Bilder "zerlegt".

Während die horizontal gepolte Bildinformation für das rechte Auge ist, wird die Information für das linke Auge vertikal gepolt. Durch eine Brille mit entsprechenden Polfiltern, werden die Informationen jeweils vom richtigen Auge erkannt und auch hier vom menschlichen Gehirn zum räumlichen Bild zusammengesetzt. Diese Großbildtechnik (in Auf- oder Rückprojektion) ermöglicht einem großen Zuschauerkreis mit 3-D-Brillen gleichzeitig das Erlebnis der virtuellen räumlichen Darstellung/Betrachtung. Dies können sein:

Interaktive Systeme

Der zunehmenden Forderung, Arbeitsergebnisse in Gruppen zu erarbeiten und sie unmittelbar zu visualisieren tragen Beamer und Whiteboard in ihrer interaktiven Variante Rechnung.

Hierbei geht es nicht nur um Visualisierung, sondern die Ergebnisse sollen live veränderbar, in Netzten abspeicherbar sein und unmittelbar anderen als Arbeitsergebnisse zur Verfügung stehen können. Hier finden vor allem integrative Lösungen den Einsatz. Diese beinhalten den Beamer z.B. in einem herausklappbaren Wandarm. Die 60" - Projektionsfläche ist interaktiv und ermöglicht durch elektronische Stifte die Steuerung des angeschlossenen Rechners. Eine zu Lieferumfang gehörende Software realisiert die Präsentation und Bearbeitung des Bildinhaltes mit Rücksicherung bzw. direkten Ausdruck.