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Akustik und Beschallung
Konzeption & Realisation von Beschallungsanlagen bei stationären Anwendungen

Basiskomponenten jeder Beschallungsanlage

Jede Beschallungsanlage besteht in der einfachsten Form aus einer Signalquelle, einem Verstärker und einem Lautsprecher. Zur Verbesserung der Qualität und zur Anpassung an den entsprechenden Raum, werden - je nach Aufgabenstellung - weitere Audio-Komponenten integriert. Je nach den individuellen Gegebenheiten werden diese gezielt ausgewählt und exakt auf den zu beschallenden Raum abgestimmt.

Akustik und Beschallung

Vor der akustischen Definition eines Beschallungskonzeptes sind im Vorfeld grundsätzliche Informationen zu ermitteln. Diese sind Voraussetzung für bestmögliche Anlagenplanung und technische Realisation.

Die 3 wichtigsten Basisinformationen

1. Architektur (Montagemöglichkeiten)

Akustik und Beschallung

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Andreas Promy

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2. Optische Integration

3. Anforderungsprofil

Die zentralen Aufgaben des Anlagenlieferanten

Abhängig vom Umfang des Projektes kann der Anlagenlieferant Planer und Installateur in einem sein und die Gesamtverantwortung für die Ausführung übernehmen. Alternativ hierzu steht die Schaffung einer Akustikplanung, welche zur Erstellung eines entsprechenden Leistungsverzeichnisses und zur Ausschreibung führt. Installation und betriebsfertige Übergabe: Zum Tätigkeitsbereich eines leistungsfähigen Anlagenlieferanten zählt nicht nur die fachgerechte Montage der Komponenten unter Berücksichtigung aller Sicherheitsvorschriften; auch die Programmierung, Einstellung und akustische Optimierung ist ein wesentlicher Bestandteil des Gewerkes.

Auswahl der Systeme

Im Wesentlichen wird zwischen zwei Arten von Beschallungssystemen unterschieden:

Ela-Anlage: Bürgerhäuser, Schulen, Hotels, Einkaufszentren, Verwaltungen usw. sind Beispiele für Projekte, in denen Ela-Anlagen realisiert werden müssen. In vielen Fällen wird die Möglichkeit der Sprachdurchsage in verschiedene Bereiche, mit der Einspielung von Hintergrundmusik von CD oder Kassette gekoppelt. Je nach Nutzung der Gebäude, sind bei der Konzeption und Ausführung auch die Vorschriften der Versammlungsstättenverordnung zu berücksichtigen. Wenn die Ela-Anlage auch als Alarmierungs- und Evakuierungsanlage genutzt werden soll, müssen die Systemkomponenten die Anforderungen der neuen VDE 0828 (bzw. EN 60849, Elektroakustische Notfallwarnsysteme) erfüllen. Diese Anlagen werden wegen der langen Wege und der zu minimierenden Leitungsverluste in der Regel in 100 V-Technik ausgeführt.

Pro-Sound Anlage: Pro-Sound Anlagen nennt man die Hochleistungsbeschallung in Stadthallen, Stadien, Arenen, die im wesentlichen zur Übertragung von Musik und Sprache dient. Diese Beschallungsart setzt höhere Ansprüche an die gleichmäßige Pegelverteilung und den Frequenzgang. Bei vielen Projekten werden Alarmierungsanlage und Hochleistungsbeschallung aus Kostengründen miteinander gekoppelt. Wichtig ist hierbei, dass in diesen Fällen die Anforderungen der EN 60849 für die gesamte Anlage angewendet werden müssen. Die Pro-Sound Anlagen werden, um auch im Bassbereich gute Übertragungseigenschaften zu erreichen, in niederohmiger Technik ausgeführt.